Im Rahmen des MEXLEfrist Projekts wird eine modulare und interaktive Lernumgebung für die Elektrotechnik entwickelt. Ein zentraler Bestandteil ist eine Hardware-Plattform, bei der verschiedene Module auf einem Modulträger eingesetzt und durch eingebettete Software sowie eine Server-/Web-Infrastruktur ergänzt werden.
Für die Weiterentwicklung des Systems sind insbesondere verschiedene Softwaretechnische Fragestellungen noch offen: So sollen aufgesteckte 1×1-Module automatisch erkannt und ihrer Position auf dem Modulträger zugeordnet werden können. Zwar können intelligente Module bereits elektrisch kontaktiert und beispielsweise über I2C angesprochen werden, ihre räumliche Position auf dem System ist jedoch bislang nicht unmittelbar bekannt. Weiterhin soll die Firmware der verteilten Mikrocontroller im System effizient aktualisiert werden können. Hierfür bietet sich eine Over-the-air-Update-Infrastruktur an, bei der Firmware-Dateien vom Server über den ESP32 an die zuständigen Controller im System weitergegeben und über geeignete Programmierschnittstellen eingespielt werden.
Das Projekt verbindet damit Elektronikentwicklung, Embedded Software, Kommunikationsschnittstellen und Systemintegration in einem praxisnahen Kontext.
Ziel des Masterprojekts ist die Konzeption und prototypische Umsetzung zentraler Systemfunktionen für die nächste Ausbaustufe von MEXLEfirst. Im Mittelpunkt stehen:
Im Rahmen des Projekts sollen insbesondere folgende Aufgaben bearbeitet werden:
Für wie viele Studierende geeignet?
Für welche Studiengänge geeignet?
Das Projekt eignet sich besonders gut als gemeinsames Über-Projekt mit zwei eng gekoppelten Arbeitspaketen:
Damit ist sowohl eine Bearbeitung durch eine einzelne Person mit breitem Systemfokus als auch eine Aufteilung auf mehrere Studierende mit komplementären Schwerpunkten möglich.