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| elektronische_schaltungstechnik:block01 [2026/09/27 22:50] – mexleadmin | elektronische_schaltungstechnik:block01 [2026/09/27 23:00] (current) – mexleadmin | ||
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| Betrachten wir zunächst den Widerstand aus der Leit-Schaltung. Dieser soll aus dem Strom ein Spannungssignal generieren. Solche Messwiderstände werden auch **Shunt** genannt. | Betrachten wir zunächst den Widerstand aus der Leit-Schaltung. Dieser soll aus dem Strom ein Spannungssignal generieren. Solche Messwiderstände werden auch **Shunt** genannt. | ||
| - | Der genutzte Shunt mit $R_{\rm SENSE}=50~\mathrm{m\Omega}$ wandelt beispielsweise einem Motorstrom von $I_{\rm M}=3~\mathrm{A}$ in eine Spannung von $U_{\rm | + | Der genutzte Shunt mit $R_{\rm SENSE}=50~\mathrm{m\Omega}$ wandelt beispielsweise einem Motorstrom von $I_{\rm M}=3~\mathrm{A}$ in eine Spannung von $U_{\rm |
| Dabei entsteht aber auch eine Verlustleistung von | Dabei entsteht aber auch eine Verlustleistung von | ||
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| Um diese Frage zu beantworten, | Um diese Frage zu beantworten, | ||
| - | In vielen technischen Systemen | + | In vielen technischen Systemen |
| \[ | \[ | ||
| - | \text{Potentialdifferenz} | + | \text{Potentialdifferenz} = \text{Widerstand} \cdot {{d ( \text{Transportgröße})}\over{d \rm t}} |
| - | = | + | |
| - | \text{Widerstand} | + | |
| - | \cdot | + | |
| - | {{d ( \text{Transportgröße})}\over{d \rm t}} | + | |
| \] | \] | ||
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| </ | </ | ||
| - | Angenommen, für den betrachteten Aufbau gilt näherungsweise | + | Angenommen, für den betrachteten Aufbau gilt näherungsweise |
| - | + | ||
| - | \[ | + | |
| - | R_{\rm th}=80~\mathrm{K/ | + | |
| - | \] | + | |
| - | + | ||
| - | Bei | + | |
| - | + | ||
| - | \[ | + | |
| - | P_{\rm Verlust}=450~\mathrm{mW} | + | |
| - | \] | + | |
| - | + | ||
| - | ergibt sich eine Temperaturerhöhung von | + | |
| \[ | \[ | ||
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| \] | \] | ||
| - | Bei einer Umgebungstemperatur von | + | Bei einer Umgebungstemperatur von $T_{\rm Umgebung}=40^\circ\mathrm{C}$ folgt damit |
| - | + | ||
| - | \[ | + | |
| - | T_{\rm Umgebung}=40^\circ\mathrm{C} | + | |
| - | \] | + | |
| - | + | ||
| - | folgt damit | + | |
| \[ | \[ | ||
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| \] | \] | ||
| - | Die Temperaturdifferenz kann dabei sowohl in Kelvin als auch in Grad Celsius angegeben werden: | + | Die Temperaturdifferenz kann dabei sowohl in Kelvin als auch in Grad Celsius angegeben werden: |
| - | + | ||
| - | \[ | + | |
| - | \Delta T=36~\mathrm{K}=36^\circ\mathrm{C}. | + | |
| - | \] | + | |
| Für absolute Temperaturen müssen Kelvin und Grad Celsius dagegen unterschieden werden. | Für absolute Temperaturen müssen Kelvin und Grad Celsius dagegen unterschieden werden. | ||
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| Wie oben bereits schon bereichnet wandelt ein Shunt wandelt einen Strom in eine messbare Spannung um. \\ | Wie oben bereits schon bereichnet wandelt ein Shunt wandelt einen Strom in eine messbare Spannung um. \\ | ||
| - | In unserem Beispiel ergibt sich über $R_{\rm SENSE}=50~\mathrm{m\Omega}$ bei einem Strpm von $I_{\rm M}=3~\mathrm{A}$ eine Spannnung von $U_{\rm SENSE}=150~\mathrm{mV}$. | + | In unserem Beispiel ergibt sich über $R_{\rm SENSE}=50~\mathrm{m\Omega}$ bei einem Strom von $I_{\rm M}=3~\mathrm{A}$ eine Spannnung von $U_{\rm SENSE}=150~\mathrm{mV}$. |
| Aber: Warum wird nicht einfach ein deutlich größerer Widerstand verwendet, um ein größeres Messsignal zu erhalten? | Aber: Warum wird nicht einfach ein deutlich größerer Widerstand verwendet, um ein größeres Messsignal zu erhalten? | ||
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| Im einfachsten Modell kann man sich den Ausgang eines Logikgatters als Schalter vorstellen, der den Ausgang entweder mit der positiven Versorgungsspannung oder mit dem Bezugspotential verbindet. | Im einfachsten Modell kann man sich den Ausgang eines Logikgatters als Schalter vorstellen, der den Ausgang entweder mit der positiven Versorgungsspannung oder mit dem Bezugspotential verbindet. | ||
| - | === Was bedeutet | + | === Was bedeuten |
| In Schaltplänen und Simulationen werden digitale Zustände häufig mit **H** für //HIGH// und **L** für //LOW// bezeichnet. | In Schaltplänen und Simulationen werden digitale Zustände häufig mit **H** für //HIGH// und **L** für //LOW// bezeichnet. | ||
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| === Was ist im ROM?=== | === Was ist im ROM?=== | ||
| - | In der vereinfachten Darstellung der Leit-Schaltung wurde die Ansteuerlogik zunächst als **ROM** (Read omly Memory) gezeigt. | + | In der vereinfachten Darstellung der Leit-Schaltung wurde die Ansteuerlogik zunächst als **ROM** (Read Only Memory) gezeigt. |
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| * **Kelvin-Sense zu weit vom Widerstand abgreifen: | * **Kelvin-Sense zu weit vom Widerstand abgreifen: | ||
| * **Reale Schalter mit idealen Grenzfällen verwechseln: | * **Reale Schalter mit idealen Grenzfällen verwechseln: | ||
| + | * HIGH mit $V_{\rm DD}$ und LOW mit exakt $0,\mathrm V$ gleichsetzen. | ||
| ===== 1.3 Übungen ===== | ===== 1.3 Übungen ===== | ||