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elektronische_schaltungstechnik:weiterfuehrende_tipps_fuer_tina_ti [2021/01/09 20:26]
tfischer
elektronische_schaltungstechnik:weiterfuehrende_tipps_fuer_tina_ti [2021/06/25 08:17] (aktuell)
tfischer [2.2 Beispiel für ein SPICE Modell]
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   * **Ändern der Eigenschaftswerte**: Beachten Sie, dass die Komponentenwerte hier nicht direkt eingegeben werden können. Die Konfiguration geschieht über das Drücken des Buttons ''...'' rechts neben der Werteeingabe. Hier kann das "Parameter Stepping" durch Start- und Endwert, sowie Anzahl der Werte (Summe aus Zwischenwerte plus Start- und Endwert) eingegeben werden. \\ Beispiel: Sollen die Widerstandswerte von 50 k$\Omega$, 100 k$\Omega$, 150 k$\Omega$, 200 k$\Omega$ durchsimuliert werden, so wäre der Startwert: 50 k$\Omega$, der Endwert: 200 k$\Omega$ und die Anzahl der Werte: 4.   * **Ändern der Eigenschaftswerte**: Beachten Sie, dass die Komponentenwerte hier nicht direkt eingegeben werden können. Die Konfiguration geschieht über das Drücken des Buttons ''...'' rechts neben der Werteeingabe. Hier kann das "Parameter Stepping" durch Start- und Endwert, sowie Anzahl der Werte (Summe aus Zwischenwerte plus Start- und Endwert) eingegeben werden. \\ Beispiel: Sollen die Widerstandswerte von 50 k$\Omega$, 100 k$\Omega$, 150 k$\Omega$, 200 k$\Omega$ durchsimuliert werden, so wäre der Startwert: 50 k$\Omega$, der Endwert: 200 k$\Omega$ und die Anzahl der Werte: 4.
   * **Simulation**: Die Simulation geschieht wie bisher. Der Simulationsmodus wird automatisch auf die Nutzung der Parameter eingestellt. Manuell kann dies zurückgestellt, oder geändert werden. Dies geschieht durch ''Analysis >> Mode''. Hier kann durch die Auswahl ''Single'' die Verwendung der Parametrisierung bei der Simulation wieder deaktiviert werden.   * **Simulation**: Die Simulation geschieht wie bisher. Der Simulationsmodus wird automatisch auf die Nutzung der Parameter eingestellt. Manuell kann dies zurückgestellt, oder geändert werden. Dies geschieht durch ''Analysis >> Mode''. Hier kann durch die Auswahl ''Single'' die Verwendung der Parametrisierung bei der Simulation wieder deaktiviert werden.
-  * Im Diagramm Fenster ist Folgendes zu beachten:+ 
 +Weitere Tipps dazu:  
 +  - Im Diagramm Fenster ist Folgendes zu beachten:
     * Über die ''Legende'' kann für maximal 20 Funktionen die Variation als Text dargestellt werden.      * Über die ''Legende'' kann für maximal 20 Funktionen die Variation als Text dargestellt werden. 
     * Bei einem einzelnen, markierten Graphen kann über rechte Maustaste >> ''Modified Components...'' die einzelne Variation dargestellt werden.     * Bei einem einzelnen, markierten Graphen kann über rechte Maustaste >> ''Modified Components...'' die einzelne Variation dargestellt werden.
-  Sollen einige nicht benötigte Varianten gelöscht werden, bietet sich folgendes Vorgehen an:+  Sollen einige nicht benötigte Varianten gelöscht werden, bietet sich folgendes Vorgehen an:
     * Diagrammfenster maximieren     * Diagrammfenster maximieren
     * Legende anzeigen (damit ist klar, welcher Kurvenname zu welcher Variation zugeordnet ist)     * Legende anzeigen (damit ist klar, welcher Kurvenname zu welcher Variation zugeordnet ist)
-    * ''View >> Show/Hide Curve'' markieren der Kurvenname  +    * ''View >> Show/Hide Curve'' (un)markieren der Kurvenname(n) die nicht benötigt werden 
-  * Wichtig hierbei: Falls Sie sehr viele Komponentenwerte und / oder sehr viele Control Objects gewählt werden, kann die Simulation und auch ein Löschen von Variationen länger dauern. Dagegen hilft:  +  Falls Sie sehr viele Komponentenwerte und / oder sehr viele Control Objects gewählt haben, kann die Simulation und auch ein Löschen von Variationen länger dauern. Dagegen hilft es, die **Komponentenwerte geschickt kombinieren**. \\ Beispiel: Sie wollen die 4 Varianten $\{(R_1 = 10k\Omega, R_2 = 20k\Omega, C_1 = 10nF),$ $(R_1 = 20k\Omega, R_2 = 10k\Omega, C_1 = 20nF),$ $(R_1 = 30k\Omega, R_2 = 30k\Omega, C_1 = 30nF),$ $(R_1 = 40k\Omega, R_2 = 20k\Omega, C_1 = 10nF)\}$ simulieren. Eine Simulation mit allen Variationen führt dann zu $R_1 \in \{10k\Omega, 20k\Omega, 30k\Omega, 40k\Omega \}$, $R_2 \in \{10k\Omega, 20k\Omega, 30k\Omega \}$, $C_1 \in \{10nF, 20nF, 30nF \} $, also zu $ 4 \cdot 3 \cdot 3 = 36 $ Ergebnissen. 
-    * **Komponentenwerte geschickt kombinieren** Beispiel: Sie wollen die 4 Varianten $\{(R_1 = 10k\Omega, R_2 = 20k\Omega, C_1 = 10nF), (R_1 = 20k\Omega, R_2 = 10k\Omega, C_1 = 20nF),(R_1 = 30k\Omega, R_2 = 30k\Omega, C_1 = 30nF),(R_1 = 40k\Omega, R_2 = 20k\Omega, C_1 = 10nF),\}$ simulieren. Eine Simulation mit allen Variationen führt dann zu $R_1 \in \{10k\Omega, 20k\Omega, 30k\Omega, 40k\Omega \}$, $R_2 \in \{10k\Omega, 20k\Omega, 30k\Omega \}$, $C_1 \in \{10nF, 20nF, 30nF \}$, also zu $4 \cdot 3 \cdot 3 = 36$ Ergebnissen. +
       * Hier wäre eine Aufteilung in mehrere Simulationen sinnvoll. in diesem Fall wären 2 Simulationen: ($R_1 \in \{10k\Omega, 40k\Omega \}$, $R_2 = 10k\Omega$, $C_1 = 10nF$ und $R_1 \in \{20k\Omega, 30k\Omega\}$, $R_2 \in \{10k\Omega, 30k\Omega \}$, $C_1 \in \{20nF, 30nF \}$) passend. Diese ergeben $2 + 2 \cdot 2 \cdot 2 = 10$ Ergebnisse.        * Hier wäre eine Aufteilung in mehrere Simulationen sinnvoll. in diesem Fall wären 2 Simulationen: ($R_1 \in \{10k\Omega, 40k\Omega \}$, $R_2 = 10k\Omega$, $C_1 = 10nF$ und $R_1 \in \{20k\Omega, 30k\Omega\}$, $R_2 \in \{10k\Omega, 30k\Omega \}$, $C_1 \in \{20nF, 30nF \}$) passend. Diese ergeben $2 + 2 \cdot 2 \cdot 2 = 10$ Ergebnisse. 
-      * Im Diagrammfenster können die nicht benötigten Varianten mit rechtsklick  +      * Im Diagrammfenster können die nicht benötigten Varianten mit rechtsklick ''Delete'' oder wie oben unter Punkt 2. dargestellt gelöscht werden 
- +      * Sollen die verschiedenen Variationen dennoch in einem Diagramm auftauchen, so können alle Graphen markiert (''<CTRL>+<A>''), kopiert (''<CTRL>+<C>'') und in das zweite Diagramm eingefügt (''<CTRL>+<V>'') werden. \\ **Achtung**: Dies erzeugt bei Bodediagrammen häufig Probleme. In diesem Fall hilft der Output in einzelne Amplituden- und Phasendiagramme. 
 +      * Eine Darstellung im kombinierten Bodediagramm ist zwar möglich, aber umständlich:  
 +        * Es müssen zunächst alle Ergebnisse der verschiedenen Simulationen - bis auf die letzte - in einzelne Amplituden- und Phasendiagramme ausgegeben werden. 
 +        * Diese werden dann über Copy und Paste in nur noch je ein Amplituden- und Phasendiagramm übertragen. 
 +        * Für letzte Simulation wird dann ein kombinierten Bodediagramm ausgegeben. 
 +        * In dieses kann der Amplitudengang der anderen direkt kopiert werden. 
 +        * Für den Phasengang können die Graphen kopiert werden. Vor dem Einfügen muss aber ein Graph im Phasendiagramm des Bodediagramms markiert werden. Erst dann darf über ''<CTRL>+<V>'' die Graphen eingefügt werden. Dann werden die Graphen auch im richtigen Diagramm dargestellt.
  
 ===== 2. Import eines SPICE Modells ===== ===== 2. Import eines SPICE Modells =====
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 Der unten stehende Code zeigt das SPICE Modell, welches durch einen Texteditor in eine Datei ''C_electrolytic.CIR'' gespeichert werden muss. Der unten stehende Code zeigt das SPICE Modell, welches durch einen Texteditor in eine Datei ''C_electrolytic.CIR'' gespeichert werden muss.
  
-<code text>+<sxh text>
 .SUBCKT C_el Pin_pos Pin_neg PARAMS: C = 10U .SUBCKT C_el Pin_pos Pin_neg PARAMS: C = 10U
  
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 .ENDS C_el .ENDS C_el
-</code>+</sxh>
  
 ==== 2.3 Import in TINA TI ==== ==== 2.3 Import in TINA TI ====